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  27. Februar 2013     Diäten Fitness      0 Comment

„Fit-for-Fun“ Diät

Die Fit-for-Fun-Diät, welche vom gleichnamigen Lifestyle-Magazin in den 90ern entwickelt wurde, bietet sich vor allem für ein sanftes Abnehmen an, das auf eine langfristige Ernährungsumstellung einerseits und auf einen dauerhaften Effekt andererseits setzt.
Bei dieser Diät muss man nicht hungern oder auf alles, was lecker ist, verzichten. Vielmehr gilt es, Einsatz zu zeigen, indem man wieder mehr Gerichte selbstständig zubereitet, seinen Ernährungsplan bewusst zusammenstellt und Bewegung und Sport als festen Bestandteil in seinen Alltag integriert.
Drei Säulen bilden die Basis der Fit-for-Fun-Diät: Ernährung, Bewegung und Zeit für Entspannung. Mit diesem ganzheitlichen Konzept sind zwar keine kurzfristigen Überraschungserfolge zu verzeichnen, aber umso mehr gelingt es, „dran zu bleiben“ und über einen längerfristigen Zeitraum sein Gewicht zu reduzieren und schließlich zu halten.

Bei der Ernährung kommt es vor allem auf Ausgewogenheit und Fettreduktion an. Der Körper soll durch die Diätkost alle benötigten Vitamine, Nähr- und Mineralstoffe erhalten und durch ausreichen Kohlenhydrate, hochwertige Fette und Eiweiße fit bleiben. Eine besonders wichtige Grundlage bildet die Ernährung mit Vollkornprodukten, in Form von Nudeln, Reis, Brot und Müsli, sowie Hülsenfrüchten. Auf diese Basis der Ernährungs-Pyramide kommen nun ausreichend Obst und Gemüse, gefolgt von Milchprodukten, ggf. Fisch, Fleisch und Eiern.
Die Spitze bilden fettreiche Nahrungsmittel wie Margarine, Öle oder Nüsse. Grundsätzlich verboten sind keine Lebensmittel, jedoch sollten letztere genau wie Süßigkeiten oder Alkohol sparsam genossen werden. Die Fit-For-Fun-Diät ist ausgelegt auf eine tägliche Energiezufuhr von 1400kcal oder 1600kcal, zudem stehen Einkaufs- und Kochpläne für eine ganze Woche zur Verfügung.

Das Programm besteht aus Frühstück, Mittag und Abendessen, sowie zwei kleineren Zwischenmahlzeiten mit gesunden Snacks. Getrunken werden sollten jeden Tag mindestens 2l kaltes Mineralwasser. Zur Entspannung werden begleitende Techniken wie Autogenes Training, Meditation oder Yoga sowie Übungen zur Stressbewältigung empfohlen, um die positive Stimmung während der Diät aufrecht zu erhalten, was eine wichtige Voraussetzung für die Motivation und gegen das Rückfallen in alte Verhaltensmuster wie „Belohnung durch Essen“ oder „Frustbekämpfung durch Süßes“ o.ä. sein kann.
Da die Diät wesentlich vom Faktor Sport und Bewegung getragen wird, werden mindestens dreimal wöchentlich 30 bis 60 Minuten gezieltes Muskeltraining sowie Ausdauersportarten wie Joggen, Walken, Radfahren oder Schwimmen empfohlen. Der Vorteil der Fit-For-Fun-Diät besteht in vielerlei Dingen: Die Ausgewogenheit der Ernährung und die ausreichende Versorgung mit den Stoffen, die für eine gesunde Funktionsweise des Körpers essentiell sind, sowie Sport und Entspannung.

Die Fit-for-Fun-Diät bietet sich zudem auch für eine dauerhafte Lebens- und Verhaltensweise an, da sie auf eine langfristige, gesunde Ernährungsumstellung angelegt ist und nicht zu viel Gewichtsverlust auf einmal verspricht, was oft den berühmt-berüchtigten Jojo-Effekt nach sich zieht. So kann man bei der Fit-for-Fun-Diät von einer wöchentlichen Gewichtsreduktion zwischen einem halben und einem Kilo ausgehen. Für Fleischliebhaber könnte die vorwiegend vegetarische Ernährung auf Dauer jedoch eine Einschränkung darstellen.
Dennoch ist diese Diät hinsichtlich der täglichen Gesamtkalorienmenge auf ein moderates und gut durchhaltbares Maß angesetzt.

Bildquelle: Petra Bork / pixelio

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